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10. Juni 2015

Neue Partnerschaft

SAFA Development Agency und AMANDLA EduFootball schließen Partnerschaft zur Entwicklung von SAFA Safe-Hubs

Die SAFA Development Agency (SDA) arbeitet zukünftig mit AMANDLA EduFootball (AMANDLA) zusammen, um SAFA Safe-Hubs zu entwickeln und aufzubauen. Diese folgen dem Ansatz, über die ganzheitliche Förderung von Kindern und Jugendlichen die gesellschaftliche Entwicklung in Südafrika voranzubringen. Die Verbindung von Fußball und sektorenübergreifenden Bildungs-, Beratungs- und Förderangeboten spielt dabei eine zentrale Rolle. Die SDA wurde als Stiftung vom Südafrikanischen Fußballverband (SAFA) ins Leben gerufen, um die Umsetzung des auf zehn Jahre angelegten Fußball-Entwicklungsplans VISION 2022 zu gewährleisten. Bobby Godsell, Schirmherr der Stiftung, bezeichnet dies als „größtes und erfolgversprechendstes Jugendförderprogramm des Landes“.

Ziel eines jeden SAFA Safe-Hubs ist es, erfolgreiche Jugendförder- und Talentzentren durch die Partnerschaft mit lokalen Schulen, Clubs und Nichtregierungsorganisationen zu stärken. Der Fußball bildet hierbei die Grundlage für Ausbildung, Entwicklung von Sozialkompetenzen und Unterstützung bei schulischer Bildung. Das Programm wird die Qualität des Breitensports Fußball in Südafrika stärken, indem Strukturen an der Basis verbessert und Wege in Richtung professioneller Entwicklung aufgezeigt werden.

Jedes SAFA-Zentrum wird gleichzeitig mehrere Aufgaben für das jeweilige gesellschaftliche Umfeld erfüllen. Hier bekommen Menschen Zugang zu einer großen Bandbreite von Bildungsangeboten, Gesundheitsversorgung und Unterstützung für die Entwicklung von unternehmerischen Initiativen und Start-Ups. Somit wird jungen Menschen eine starke und attraktive Alternative geboten, sich in positiver Weise zu engagieren.

AMANDLA ist Begründer und Eigentümer des internationalen, sozialen Franchise-Modells „Safe-Hub“. Die SDA erhält die Lizenzrechte für die SAFA Safe-Hubs in Südafrika. Die SDA und AMANDLA arbeiten künftig zusammen und werden auf den erfolgreichen Methoden des international beachteten AMANDLA Safe-Hub Modells aufbauen. Dieses hat auf dem Gebiet der Jugendförderung und sozialen Entwicklung durch Fußball, bereits außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielen können.

Aufbauend auf dem erfolgreichen AMANDLA Safe-Hub Modell und ergänzt durch die Erfahrungen aus einer Vielzahl anderer gelungener Programme, beginnt die SDA das ehrgeizige Projekt, 400 SAFA Safe-Hubs zu errichten – eines in jedem lokalen Fußballverband (LFA) und jeder Region des Landes. Jeder SAFA Safe-Hub zielt darauf ab 2.000 Kinder und Jugendliche in Jugendförderprogrammen zu betreuen und auszubilden, damit sollen pro Jahr bis zu 800.000 junge Menschen in den Genuss der Programme an den SAFA Safe-Hubs kommen. Die Arbeit vor Ort und das Management soll von erfahrenen Experten im Bereich Sport for Development ausgeführt werden.

Das Konzept des sozialen Franchisings dient hierbei als Vehikel für die Vervielfältigung der Idee. Dieser innovative Ansatz überträgt betriebswirtschaftliche Elemente und Erkenntnisse des gewinnorientierten Franchisings auf den Non-Profit-Bereich, um ein Maximum an „sozialem Gewinn“ zu erzielen.

Ein Kernelement des Programms an jedem SAFA Safe-Hub wird die Ausarbeitung, Umsetzung und Vervielfältigung von unternehmerischen Modellen, dies dient der Förderung von Jungunternehmern und lokalen Wirtschaftkreisläufen.

Dr. Robin Petersen, Vorsitzender der SAFA Development Agency, sagt: „Wir haben einen sehr ehrgeizigen Plan in unseren 341 lokalen Fußballverbänden jeweils ein SAFA Safe-Hub zu bauen und zu betreiben. Um diesen umsetzen zu können, benötigen wir ein Modell, das wir vervielfältigen können. Dies haben wir im Modell von AMANDLA EduFootball gefunden. Wir freuen uns über unsere Zusammenarbeit, die nicht nur den Fußball verändern wird, sondern auch unser Land.“

Florian Zech, Gründer von AMANDLA EduFootball, sagt: „Unsere Erfahrung und unsere wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen uns – ohne sektorübergreifende Zusammenarbeit können wir keine nachhaltigen, positiven sozialen Wandel herbeiführen. AMANDLAs Erfolg beruht auf einem integrierten, interdisziplinären Konzept, das an der Wurzel des Problems ansetzt. Safe-Hub wurde als eine unabhängige Marke entwickelt, die Best-Practice-Modelle von Regierungs-, Nichtregierungs- und privatwirtschaftlicher Seite vereinigt und durch umfassende Ansätze zur Wirkungsmessung zusammengehalten wird. Jetzt bringen wir alle Stakeholder im Bereich der Jugendförderung- und entwicklung hinter der Marke Safe-Hub zusammen, um nachhaltige Verbesserungen für unsere Jugend und unsere Gesellschaft zu erreichen.“

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